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Freitag, 5. Juni 2009

Der Jahresablauf im Metnitztal

Tradition und Brauchtum bestimmen des Ablauf des jahres im Kärntner Metnitztal.
Das Kirchenjahr beginnt mit dem "Kinisingen". Es folgen Kerzenweihe zu Maria Lichtmess, Blasiussegen und Osterzeit.
Fastentage, Palmweihe, Andachtswoche und Auferstehung sind seit altersher tradierte Osterbräuche. Beim Vierbergelauf am Dreinagelfreitag sind die Metnitzer immer dabei. Ebenfalls zu erwähnen sind die traditionellen Bittprozessionen zu Markus und Floriani nach Maria Höfl, sowie die Wallfahrten im Sommer nach Gruk und Maria Schönanger.
Der große Frauentag wird zu Maria Himmelfahrt am 15. August mit einer Kräutersegnung gefeiert. Als Herbstvorbote gilt der Schutzengelsonntag, erster Sonntag im September. Erntedank sowie Almabtrieb bringen uns Allerheiligen und die Rauhnächte mit Weihnachten näher. Silvester beendet das Jahr in der stillen Nachweihnachtszeit.

Sonntag, 28. Dezember 2008

Metnitztaler Wild

Genussregion Metnitztal - Die Region Metnitztal-Hemmaland erstreckt sich derzeit über zehn Gemeinden in den Bezirken St.Veit/Glan und Murau. Glödnitz, Weitensfeld, Strassburg, Gurk, Mölbling- Meisselding, Althofen, Micheldorf, Friesach, Metnitz und Dürnstein. Dort befindet sich die älteste und größte Hegegemeinschaft Kärntens. Auf 26.000 Hektar in Kärnten und 28.000 Hektar in der benachbarten Steiermark werden über 100 Einzeljagden zusammenhängend betrieben,
die einen bedeutenden Wirtschaftszweig für die Regionen darstellen.
Im Jahre 2001 wurden von neun Gastwirten aus der Region in Zusammenarbeit mit dem Wildhandel und der Kärntner Jägerschaft die „Hemmaland Wildwirte“ gegründet.
Die Kooperation hat das Ziel, dem Wild einen besonderen Stellenwert in der lokalen Küche zukommen zu lassen, wie beispielsweise durch die „Wilde Ecke“ in den Wirtshäusern der Gegend.
Die Initiative will auch den so genannten „Ab Wald Verkauf“ über die Jägerschaft forcieren, denn nirgendwo kann Wildfleisch frischer und günstiger bezogen werden als bei heimischen Jägern.
Wild ist fettarm, reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Außerdem ist es ein wichtiger Energielieferant und da sich das Wild ausschließlich von Quellwasser, Kräutern, Gräsern und Waldfrüchten ernährt, gehört sein Fleisch für den Menschen zu den gesündesten Lebensmitteln.

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Brauchtum im Metnitztal

Brauchtum im Metnitztal wird hochgehalten, nicht nur was den weithin bekannten Totentanz betrifft. Eine Ausstellung in Metnitz führt in das Brauchtum der Gegend nördlich von Klagenfurt ein.
"Bei uns daham" präsentiert das Metnitztaler Brauchtum im revitalisierten Gemeindehaus in fünf Ausstellungsräumen.Alle Darstellungen sind trachtenecht und handgefertigt, teils lebensgroß und dem bäuerlichen Alltag entnommen. Die Frauen der Brauchtumsgruppe Metnitz haben wertvolles Kulturgut für die Zukunft gesichert. Für den Verein ist es ein innerer Auftrag, das Metnitztaler Kulturgut für die Jugend, für Metnitz und für die Region zu erhalten.

Dienstag, 9. September 2008

Erntedankfest in Metnitz

Am 5. Oktober findet in Metnitz das Erntedankfest statt. Veranstalter ist die Landjugend Metnitz.

Veranstaltungsort
Metnitz
Pfarrplatz
9363 Metnitz


Veranstalter
Landjugend Metnitz
9363 Metnitz

Mitzubringen: Besinnung und gute Laune!

Samstag, 22. Dezember 2007

"Land und Leute" am 5.1.2008 mit Themenschwerpunkt Brauchtum

Drei-Königs-Fest, Bergheu, Jagdliches und alte Obstsorten

Vier Themen der ersten Ausgabe 2008 des TV-Landwirtschaftsmagazins "Land und Leute" am Samstag, 5. Jänner, diesmal mit Beginnzeit 16.20 Uhr.

* Metnitzer Brauchtumsmuseum Seit einem halben Jahr besitzt die kleine Kärntner Gemeinde Metnitz ein in Österreich einzigartiges Brauchtumsmuseum. Ausgehend von der Initiative einer Bergbäuerin wird nun in fünf Schauräumen das vielseitige Brauchtum des Metnitztales, dem Jahresablauf entsprechend, präsentiert. Dargestellt ist auch das "Kinisingen", ein uralter Brauch, der rund um das Drei-Königs-Fest im Metnitztal bis heute gepflegt wird.

* Alte Obstsorten vom Aussterben bedroht Alte Obstsorten und damit auch die Sortenvielfalt sind vom Aussterben bedroht. Bei einem Pomologenkongress in Tirol haben sich 180 Fachleute getroffen, unter ihnen auch die bekanntesten Pomologen und Obstsortenbestimmer Europas. Gemeinsam versuchen sie, alte Obstsorten zu bestimmen - denn allein in Nord- und Südtirol gibt es etwa 100 Apfelsorten, die nicht mehr genau Ihrem Ursprung zugeordnet werden können

* Jäger-Kurse Das Marchfeld in Niederösterreich ist schon seit Jahrhunderten wegen seiner Jagdgründe bekannt. Und die zahlreichen Schlösser der Region wurden nicht zuletzt auch deswegen von ihren Besitzern wie Prinz Eugen als Unterkunft während der Jagd dort errichtet. Heute wird die Jagd-Tradition in leicht veränderter Weise von der landwirtschaftlichen Fachschule Obersiebenbrunn gepflegt. Sie arbeitet mit Jägern zusammen und bringt Kurse zur Verarbeitung, Veredelung und Direktvermarktung von Wild aus der Region.

* Valser Schützen und das Bergheu Jedes Jahr nach Weihnachten ziehen und tragen die Valser Schützen das Bergheu ins Tal, das sie im Sommer gemäht und am Berg gelagert haben. Sie haben sich entschlossen, das alte Wissen der Tiroler Bergbauern zu bewahren und weiterzugeben - gerade auch, weil kaum noch Bergwiesen gemäht werden. Die Mitglieder des Vereins kennen noch die verschiedenen Techniken, wie man etwa einen Heuschober richtig schichtet, damit er gut durchlüftet und wetterbeständig ist.
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Montag, 19. November 2007

Ein Totentanz in unserer Zeit

In Oberkärnten gibt ein Totentanz den Takt. Aus dem Mittelalter kommend

wird ein Totenspiel in Metnitz , bereichert um Kärntner Totenlieder, als "Metnitzer Totentanz" regelmäßig aufgeführt. Wer das Makabre liebt, auf ins Metnitztal!

Der Inhalt ist einfach und geradlinig: ein Engel gibt das Thema an:

"Auf, auf, o Mensch, mach dich bereit, ... es gilt ein Kranz, der Tot rufet allen nach sein Gefallen zu seinem Tanz."

Nachdem der Tod einen nach dem anderen zu seinem Tanz geholt hat, klingt das Spiel mit der Erkenntnis aus:

"Tretet all zu meinem Reigen dar,
die ihr das Leben schon habt gegeben
in Gottes Händ zum seligen End!"

Happy end?

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Totenruhe im Metnitztal

Von wegen Totenruhe. Der Pfarrer von Feistritz ob Grades im Metnitztal ist wegen Störung der Totenruhe angezeigt worden. Bei der Sanierung der Friedhofsmauer wurden Gräber in Mitleidenschaft gezogen.
Ein tief betroffener Hinterbliebener: "Ich wollte am Grab meines Opas eine Kerze anzünden. Doch statt seiner letzten Ruhestätte fand ich nur ein großes Loch!“, berichtet Robert Hartenberger aus Feistritz ob Grades. Daneben sei ein Knochenhaufen gelegen. „Da lag sogar eine Socke, die meinem Opa gehört hat.“ Außerdem sollen Hunde an den ausgegrabenen Gebeinen gekaut haben. Metnitztal, oh Metnitztal!

Wo Gräber waren, steht jetzt ein Bagger, die entfernten Grabsteine lehnen an der Kirchenmauer. Immerhin wurden die exhumierten Gebeine mittlerweile wieder eingegraben, die Bürger sind aber dennoch wütend: „Der Herr Pfarrer hat ein Massengrab hier gemacht“, ärgert sich Alfred Pfeifenhofer. Ingrid Hartenberger setzt nach: „Niemand hat uns über die Bauarbeiten informiert.“

Dorfpfarrer Werner Stefan selbst gesteht einen Fehler ein: „Ich gab wohl zu wenig Informationen. Die Sanierung der Mauer war aber notwendig.“

Der sShönheit des Metnitztals tuts keinen Abbruch!

Dienstag, 11. September 2007

Kärntens Genussregionen wachsen

Produktvorteile von regionalen Lebensmitteln

Klagenfurt - Der Rosentaler Carnica Honig, das Metnitztaler Wild und der Jauntaler Hadn dürfen sich seit Montag zur GENUSS REGION ÖSTERREICH zählen. In Vertretung von Bundesminister Josef Pröll verlieh Edith Klauser, Sektionschefin im Lebensministerium, gemeinsam mit Kärntens Agrarlandesrat Josef Martinz die Auszeichnungen im Rahmen der Klagenfurter Messe.

Mit der Prämierung des Rosantaler Carnica Honig, des Metnitztaler Wilds und des Jauntaler Hadn hat das Bundesland Kärnten nun bereits zehn Genussregionen. In den beiden vorangegangenen Jahren der Initiative wurden der Gailtaler Almkäse und Gailtaler Speck, das Nockberge Almrind, das Mölltal - Glockner Lamm, der Gurktaler Luftgeselchte Speck, die Görtschitztaler Milch, der Lavanttaler Apfelmost sowie die Jauntaler Salami ausgezeichnet. Bis Jahresende umfasst die Genuss-Landkarte österreichweit 85 Regionen.

Die neuen Genussregionen in Kärnten
Der "Rosentaler Carnica Honig" besticht durch seinen Facetten- unbd Sortenreichtum. Dieser ist Vielfalt von blühenden Wiesen und Wäldern zurückzuführen, die die Carnica Biene, namensgebend für die Region südlich der Drau, vorfindet. Honig gilt seit Jahrtausenden als Heilmittel und war lange Zeit auch das einzige Süßungsmittel im ländlichen Raum. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Honig liegt in Österreich derzeit bei rund 1,5 kg.

Das "Metnitztaler Wild" ist in den Gemeinden Friesach und Metnitz beheimatet. Dort befindet sich auch Kärntens größte Hegegemeinschaft. Dass sich Wildbret aus der Region von besonderer Qualität rühmt, ist nicht neu, doch nun soll das auch über die Grenzen hinaus bekannt werden. Entsprechend der Lebensweise des Wildes ist das Fleisch fettarm und enthält Omega-3-Fettsäuren, es ist leicht verdaulich und eignet sich auch für Diäten.

Unter dem "Jauntaler Hadn" kennen die Kärntner eine spezielle Buchweizensorte aus der Umgebung der Gemeinde Neuhaus im Jauntal. Der Buchweizen gedeiht dort auf kargem Boden und bedarf nur geringer Düngung. Verarbeitet wird der Hadn zu zahlreichen kulinarischen Schmankerln wie Sterz, Nudeln oder auch zur Hadntorte. Veredelt zu Hadnbier oder Hadnlikör kann er ebenfalls genossen werden - eine echte Spezialität.

Nach Österreich

OAN

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