Freitag, 5. Juni 2009
Der Jahresablauf im Metnitztal
Das Kirchenjahr beginnt mit dem "Kinisingen". Es folgen Kerzenweihe zu Maria Lichtmess, Blasiussegen und Osterzeit.
Fastentage, Palmweihe, Andachtswoche und Auferstehung sind seit altersher tradierte Osterbräuche. Beim Vierbergelauf am Dreinagelfreitag sind die Metnitzer immer dabei. Ebenfalls zu erwähnen sind die traditionellen Bittprozessionen zu Markus und Floriani nach Maria Höfl, sowie die Wallfahrten im Sommer nach Gruk und Maria Schönanger.
Der große Frauentag wird zu Maria Himmelfahrt am 15. August mit einer Kräutersegnung gefeiert. Als Herbstvorbote gilt der Schutzengelsonntag, erster Sonntag im September. Erntedank sowie Almabtrieb bringen uns Allerheiligen und die Rauhnächte mit Weihnachten näher. Silvester beendet das Jahr in der stillen Nachweihnachtszeit.
Samstag, 28. Februar 2009
Große Künstlerin Maria Lassnigg liebt das Metnitztal
Maria Lassnig liebt die Kärntner Landschaft und die Menschen. Immer wieder zeichnet und malt sie die "Landleute", so der Titel eines Buchs und einer Ausstellung. Auch in ihrer aktuellen Ausstellung im Wiener Museum Moderner Kunst können sich Metnitztalerinnen und Metnitztaler Medienberichten zufolge wiedererkennen. Und es ist der Künstlerin wichtig, dass man in ihrer Wahlheimat über sie und ihre Arbeit informiert wird: "Kann man das im Metnitztal auch lesen?" Was für eine Frage.
Maria Lassnig wurde geboren am 8. September 1919 in Kappel am Krappfeld. Aufgewachsen ist die weltbekannte Künstlerin in Klagenfurt, dor twar sie zunächst Lehrerin.
Lebensweg-Marksteine:
1948 erste Ausstellung in Klagenfurt;
1961-1968 Paris,
1980 New York;
1980 mit Valie Export bei der Biennale Venedig;
1982 und 1997 documenta Kassel
Sonntag, 28. Dezember 2008
Metnitztaler Wild
die einen bedeutenden Wirtschaftszweig für die Regionen darstellen.
Im Jahre 2001 wurden von neun Gastwirten aus der Region in Zusammenarbeit mit dem Wildhandel und der Kärntner Jägerschaft die „Hemmaland Wildwirte“ gegründet.
Die Kooperation hat das Ziel, dem Wild einen besonderen Stellenwert in der lokalen Küche zukommen zu lassen, wie beispielsweise durch die „Wilde Ecke“ in den Wirtshäusern der Gegend.
Die Initiative will auch den so genannten „Ab Wald Verkauf“ über die Jägerschaft forcieren, denn nirgendwo kann Wildfleisch frischer und günstiger bezogen werden als bei heimischen Jägern.
Wild ist fettarm, reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Außerdem ist es ein wichtiger Energielieferant und da sich das Wild ausschließlich von Quellwasser, Kräutern, Gräsern und Waldfrüchten ernährt, gehört sein Fleisch für den Menschen zu den gesündesten Lebensmitteln.
Mittwoch, 22. Oktober 2008
Brauchtum im Metnitztal
"Bei uns daham" präsentiert das Metnitztaler Brauchtum im revitalisierten Gemeindehaus in fünf Ausstellungsräumen.Alle Darstellungen sind trachtenecht und handgefertigt, teils lebensgroß und dem bäuerlichen Alltag entnommen. Die Frauen der Brauchtumsgruppe Metnitz haben wertvolles Kulturgut für die Zukunft gesichert. Für den Verein ist es ein innerer Auftrag, das Metnitztaler Kulturgut für die Jugend, für Metnitz und für die Region zu erhalten.
Dienstag, 9. September 2008
Erntedankfest in Metnitz
Veranstaltungsort
Metnitz
Pfarrplatz
9363 Metnitz
Veranstalter
Landjugend Metnitz
9363 Metnitz
Mitzubringen: Besinnung und gute Laune!
Samstag, 22. Dezember 2007
"Land und Leute" am 5.1.2008 mit Themenschwerpunkt Brauchtum
Vier Themen der ersten Ausgabe 2008 des TV-Landwirtschaftsmagazins "Land und Leute" am Samstag, 5. Jänner, diesmal mit Beginnzeit 16.20 Uhr.
* Metnitzer Brauchtumsmuseum Seit einem halben Jahr besitzt die kleine Kärntner Gemeinde Metnitz ein in Österreich einzigartiges Brauchtumsmuseum. Ausgehend von der Initiative einer Bergbäuerin wird nun in fünf Schauräumen das vielseitige Brauchtum des Metnitztales, dem Jahresablauf entsprechend, präsentiert. Dargestellt ist auch das "Kinisingen", ein uralter Brauch, der rund um das Drei-Königs-Fest im Metnitztal bis heute gepflegt wird.
* Alte Obstsorten vom Aussterben bedroht Alte Obstsorten und damit auch die Sortenvielfalt sind vom Aussterben bedroht. Bei einem Pomologenkongress in Tirol haben sich 180 Fachleute getroffen, unter ihnen auch die bekanntesten Pomologen und Obstsortenbestimmer Europas. Gemeinsam versuchen sie, alte Obstsorten zu bestimmen - denn allein in Nord- und Südtirol gibt es etwa 100 Apfelsorten, die nicht mehr genau Ihrem Ursprung zugeordnet werden können
* Jäger-Kurse Das Marchfeld in Niederösterreich ist schon seit Jahrhunderten wegen seiner Jagdgründe bekannt. Und die zahlreichen Schlösser der Region wurden nicht zuletzt auch deswegen von ihren Besitzern wie Prinz Eugen als Unterkunft während der Jagd dort errichtet. Heute wird die Jagd-Tradition in leicht veränderter Weise von der landwirtschaftlichen Fachschule Obersiebenbrunn gepflegt. Sie arbeitet mit Jägern zusammen und bringt Kurse zur Verarbeitung, Veredelung und Direktvermarktung von Wild aus der Region.
* Valser Schützen und das Bergheu Jedes Jahr nach Weihnachten ziehen und tragen die Valser Schützen das Bergheu ins Tal, das sie im Sommer gemäht und am Berg gelagert haben. Sie haben sich entschlossen, das alte Wissen der Tiroler Bergbauern zu bewahren und weiterzugeben - gerade auch, weil kaum noch Bergwiesen gemäht werden. Die Mitglieder des Vereins kennen noch die verschiedenen Techniken, wie man etwa einen Heuschober richtig schichtet, damit er gut durchlüftet und wetterbeständig ist.
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Montag, 19. November 2007
Ein Totentanz in unserer Zeit
In Oberkärnten gibt ein Totentanz den Takt. Aus dem Mittelalter kommend
wird ein Totenspiel in Metnitz , bereichert um Kärntner Totenlieder, als "Metnitzer Totentanz" regelmäßig aufgeführt. Wer das Makabre liebt, auf ins Metnitztal!
Der Inhalt ist einfach und geradlinig: ein Engel gibt das Thema an:
"Auf, auf, o Mensch, mach dich bereit, ... es gilt ein Kranz, der Tot rufet allen nach sein Gefallen zu seinem Tanz."
Nachdem der Tod einen nach dem anderen zu seinem Tanz geholt hat, klingt das Spiel mit der Erkenntnis aus:
die ihr das Leben schon habt gegeben
in Gottes Händ zum seligen End!"
Happy end?
Donnerstag, 18. Oktober 2007
Totenruhe im Metnitztal
Ein tief betroffener Hinterbliebener: "Ich wollte am Grab meines Opas eine Kerze anzünden. Doch statt seiner letzten Ruhestätte fand ich nur ein großes Loch!“, berichtet Robert Hartenberger aus Feistritz ob Grades. Daneben sei ein Knochenhaufen gelegen. „Da lag sogar eine Socke, die meinem Opa gehört hat.“ Außerdem sollen Hunde an den ausgegrabenen Gebeinen gekaut haben. Metnitztal, oh Metnitztal!
Wo Gräber waren, steht jetzt ein Bagger, die entfernten Grabsteine lehnen an der Kirchenmauer. Immerhin wurden die exhumierten Gebeine mittlerweile wieder eingegraben, die Bürger sind aber dennoch wütend: „Der Herr Pfarrer hat ein Massengrab hier gemacht“, ärgert sich Alfred Pfeifenhofer. Ingrid Hartenberger setzt nach: „Niemand hat uns über die Bauarbeiten informiert.“
Dorfpfarrer Werner Stefan selbst gesteht einen Fehler ein: „Ich gab wohl zu wenig Informationen. Die Sanierung der Mauer war aber notwendig.“
Der sShönheit des Metnitztals tuts keinen Abbruch!
Dienstag, 11. September 2007
Kärntens Genussregionen wachsen
Produktvorteile von regionalen Lebensmitteln Klagenfurt - Der Rosentaler Carnica Honig, das Metnitztaler Wild und der Jauntaler Hadn dürfen sich seit Montag zur GENUSS REGION ÖSTERREICH zählen. In Vertretung von Bundesminister Josef Pröll verlieh Edith Klauser, Sektionschefin im Lebensministerium, gemeinsam mit Kärntens Agrarlandesrat Josef Martinz die Auszeichnungen im Rahmen der Klagenfurter Messe. |
